Safran-Butterkuchen mit Äpfeln und Kirschen


Wieder ein Rezept aus der "Lust auf Genuss" - Zeitschrift 9/2012, bei dem ich einiges gelernt habe. Ich kann die Zeitschrift übrigens sehr empfehlen: Die Rezepte sind verständlich und ausführlich beschrieben und beinhalten Extra-Tipps.

Lektion 1: Safran kann man nicht nur sehen, sondern auch schmecken

In diesem Rezept werden Safranfäden zermörsert, in Milch aufgelöst und dem Hefeteig zugefügt.



Den Safran hatte ich noch aus Marokko. Vielleicht war es etwas mehr als im Rezept stand, vielleicht war er auch besonders kräftig - auf jeden Fall hat er den Teig richtig gelb gemacht, und man schmeckt und riecht ihn im fertigen Kuchen intensiv. Passt aber hervorragend zum Obst.

Lektion 2: Hefe mag kein Fett

In dem Kommentaren zu den Zimtschnecken auf chefkoch.de hatte ich schon immer gelesen, dass man Hefeteig die Butter erst so spät wie möglich zuführen sollte. Ich hatte mich bisher aber an das Rezept gehalten, und die Schnecken waren meist auch schön locker. Im Butterkuchen-Rezept geht der Teig mit Mehl, Milch und Hefe aber erst 15 Minuten, bevor die Butter dazu kommt - und so fluffig und locker war bisher noch kein Teig bei mir.
So klebrig auch nicht. ;-)


Lektion 3: Belag mit Spritztülle auftragen

Butter, Zucker, Äpfel, getrocknete Sauerkirschen und Mandeln bilden den Belag. Dafür wird Butter mit Zucker aufgeschlagen. In den Teig werden viele kleine Mulden gedrückt, in die dann die Butter-Zucker-Mischung gespritzt wird (mit einer Spritztülle, oder, wenn keine da ist wie bei mir, aus einem Gefrierbeutel, bei dem eine Ecke abgeschnitten wird).



Hervorragendes Teamwork beim Belegen: Jan hatte die Idee mit dem Gefrierbeutel, und Meike hat die Mulden ausgefüllt.
Danach den Rest des Belags auf den Kuchen geben und 25 Minuten in den Ofen:



Die Zeit war genau richtig, um die Äpfel schön weich werden zu lassen und die oberste Zuckerschicht zu karamellisieren.


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