Lebkuchenherz aus Brownies



Vor 2 Wochen waren wir auf einen 30. Geburtstag eingeladen, der das Motto "Oktoberfest" hatte. Geburtstagskuchen backe ich ja am Liebsten :-), und für diese Gelegenheit wollte ich ein Lebkuchenherz backen, wie man es auf der Kirmes oder dem Oktoberfest bekommt. Da ich selbst Lebkuchen nicht sooo lecker finde, wollte ich allerdings ein anderes Material verwenden.

Ich habe dafür ein Blech Brownies gebacken, und zwar nach dem Rezept von Sarahs großartigem Tortenblog. Das Rezept kann ich wirklich wärmstens empfehlen, es ist einfach zu machen und die Brownies schmecken so dunkel und saftig, wie man es erwartet.
Wie mächtig die fertigen Brownies sind, erkennt man eigentlich schon am Teig:


Es hat sicherlich seinen Grund, warum die US-Amerikaner so wahnsinnig leckere Rezepte haben, aber auch die größten Probleme mit Übergewicht in der Bevölkerung... ;-)

Ich habe das Blech über Nacht stehen lassen und am nächsten Morgen mit Hilfe einer Schablone ein Herz ausgeschnitten. Da hat das Brownie-Rezept noch eine Stärke gezeigt: das Herz war so stabil, dass ich es gut auf den Transportbehälter bringen und dort zurechtrücken konnte.


(Die übrigen Brownie-Stücke habe ich übrigens zu Petit Fours verarbeitet, die ich gerne das nächste Mal vorstellen möchte.)

Als Nächstes war die Deko dran, die ich mit Hilfe von Blumen- und Blätter-Ausstechern aus Fondant erstellt habe. Dabei habe ich übrigens zum ersten Mal Farbe in Pastenform verwendet, die sehr ergiebig war und einfach in das Fondant eingearbeitet werden konnte.

Für die Blätter hatte ich zwei Alternativen. Ich besitze Auswerfer, mit denen man die Objekte ausstechen und direkt wieder auswerfen kann:


Die kann ich sehr empfehlen. Es gibt sie in allen möglichen Blumen- und Blütenformen, als Sterne, Herzen, Buchstaben, ...
Meine zweite Optionen waren diese Platten, die ich vor einiger Zeit gekauft habe:


Man füllt dort weich gekneteten Fondant (oder Marzipan) in die Vertiefung und drückt die Platten aneinander. Leider ist es fast unmöglich, die Blüten wieder ohne Probleme aus den Vertiefungen herauszubekommen, weshalb ich die Auswerfer wirklich leichter zu handhaben finde.


Der Spitzguss-Rand ist mit "Royal Icing" erstellt, d.h. 250g Puderzucker mit einem Eiweiss. Das habe ich mit einer Spritztülle (und dem Aufsatz, der auf einer Seite flach und auf der anderen sternförmig ist) in engen Schlangenlinien am Rand des Herzens aufgetragen. Die Schrift ist mit einer mittelgroßen Lochtülle geschrieben. Das muss ich noch etwas üben!
Mit dem Icing sind übrigens auch die Blumen und Blätter an den Brownies festgeklebt.

Fazit: Das hat Spaß gemacht, war nicht sehr schwer und hat was hergemacht. :-)

1 Kommentar:

  1. Wie wär's, wenn du an das Blog eine Liste anhängen würdest, wo du dir notierst, was du dir noch für die Küche wünscht?

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