Philadelphia-Torte mit Kuhflecken


Am Ostersonntag waren wir bei meinen Schwiegereltern zum Abendessen eingeladen. Und weil wir viel Zeit hatten, während der Hefeteig für den Osterzopf gehen musste, haben die beste Schwägerin und ich eine Philadelphia-Torte zum Nachtisch gebacken.
Wobei: gebacken ist nicht ganz richtig, denn diese Torte zeichnet sich dadurch aus, dass man keinen Backofen dafür benötigt. Das war super praktisch, weil mein Mann parallel die herzhaften Dinge für den Brunch am nächsten Morgen zubereiten konnte. (In unserer Familie geht es übrigens nicht immer ums Essen. Aber oft um die schönen Dinge wie Urlaub, Essen und Ausflüge. :-) )

Das Rezept ist auf der österreichischen Philadelphia-Seite beschrieben: Philadelphia Torte Milka Kuhflecken.
Für den Boden zerbröselt man 150g Löffelbiskuits (ich dachte erst: was um Himmels willen sind denn "Biskotten"?). Unsere Biskuits ließen sich leider nicht besonders gut zerbröseln, weil sie nicht besonders trocken waren. Stattdessen haben wir sie mehr oder weniger auseinandergezupft, was aber nachher nicht gestört hat.



Die Kekskrümel werden mit 125g geschmolzener Butter verknetet...


... und in den Boden einer Springform gedrückt:


Für die Frischkäsecreme schlägt man 300g Joghurt und eine Prise Salz mit dem Rührgerät auf. Dann löst man ein Päckchen gemahlene Gelantine in 150ml kaltem Wasser auf (am besten gleich in einem Topf). Danach werden 75g Zucker hinzugefügt und die Masse erwärmt, bis sich die Gelantine gelöst hat. Dann fix unter die Joghurt-Masse rühren.

Jetzt wird die Masse aufgeteilt: 2/3 werden mit 2 Packungen Philadelphia Doppelrahm verrührt, das restliche Drittel mit 1 Packung Philadelphia Milka.

Die helle Masse wird zur Hälfte auf den Kuchenboden gegeben. Soweit, so gut.


Jetzt sollen laut Rezept kleine "Kuhflecken" mit der Schoko-Massen in die helle Masse gemalt werden. Hm. Zwei Probleme hatten wir dabei:
1. Es war viel zu viel Schoko-Masse da.
2. Diese war so flüssig, dass sie sich gleich großflächig über die weisse Creme verteilt hat.



Aber wir haben (richtig) geschlussfolgert, dass eine hell-dunkle-Marmor-Frischkäse-Schoko-Masse ja ganz genauso gut schmecken würde und man die Kuhflecken auch nicht vermisst, wenn man sie nicht erwartet hätte. Wir haben also helle und dunkle Masse übereinander geschichtet:


Die Torte muss für mindestens 3 Stunden kühlen, danach kann man den Ring entfernen und Stücke schneiden.

Geschmacklich fand ich sie richtig gut. Der süße, knusprige Boden hat toll mit der Frische des Philadelphia harmoniert, und die Schokolade war das i-Tüpfelchen. Gerne wieder! :-)

Philadelphia hat übrigens momentan einen Wettbewerb, zu dem man seine Philadelphia-Torte als Foto einreichen kann: Philadelphia Tortenstar




1 Kommentar:

  1. Ich fand sie auch lecker.
    Vor allem der knusprige Boden mit dem eher wabbeligen Belag/Füllung war eine spannende Kombination.
    Die Füllung fand ich ansonsten eher unspannend (von der Optik abgesehen). Vielleicht wäre weniger Joghurt gut gewesen, weil weniger flüssig und weniger säuerlich?

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