White Chocolate Cheesecake mit Brombeeren



Im Zuge der Geburtstagscupcakes für das Feine Handwerk hatte ich nochmal ausführlich bei Sara und Moni gestöbert. Und dabei ist mir aufgefallen, dass der White Chocolate Cheesecake schon seit einer halben Ewigkeit auf meiner Nachback-Liste steht. Höchste Zeit, den mal anzugehen!
Ich hatte zuerst etwas Sorge, dass der Kuchen zwischen Wochenendeinkauf, Badezimmer streichen und Haus aufräumen zu aufwändig werden könnte - das war aber völlig unbegründet. Selbst mit viel Ruhe und Muße benötigt man nicht mehr als eine Stunde für die Zubereitung.

Meine zweite Sorge war eher kulinarischer Natur, denn - das muss man auch mal zugeben können - ich bin gar nicht so ein großer Käsekuchenfan. Ich glaube aber, dass ich einfach noch nicht das perfekte Rezept gefunden habe, das mich begeistert. Und dieser white chocolate cheesecake hat mich auf jeden Fall ein Stück näher zum Traum-Käsekuchen gebracht.

Hier also das Rezept:
Für den Boden schmelzt ihr 50g weisse Kuvertüre in einem Topf. Währenddessen röstet ihr 150g kernige Haferflocken zusammen mit 1 EL Butter und 50g Butter in einer Pfanne an.
Stellt einen Tortenring auf ca. 22cm ein und stellt ihn auf einen Boden, der mit Backpapier ausgelegt ist. Lasst dann die geschmolzene Schokolade in die gerösteten Haferflocken laufen, rührt gründlich um und drückt die Mischung in den Tortenring. Stellt den Boden dann in den Kühlschrank.

Für die Füllung schmelzt ihr noch einmal 100g weisse Kuvertüre. Währenddessen verrührt ihr 150g Mascarpone und 100g Creme Fraiche in einer Schüssel. In einer zweiten Schüssel schlagt ihr 200g Sahne mit einem Löffel Zucker und einem Tütchen Sahnesteif steif. Hebt die Sahne unter die Mascarpone-Creme-Fraiche-Mischung und lasst dann die geschmolzene Kuvertüre mit hineinlaufen. Danach nur noch wenig rühren, die Masse auf dem Boden verteilen und den Kuchen in den Kühlschrank stellen!

Nach  einer Kühlzeit von ca. 2 Stunden konnte ich den Tortenring lösen und den Cheesecake mit frischen Brombeeren und etwas Brombeerpüree belegen.



Mein Urteil: Lecker, aber ausbaufähig. Der Haferflockenboden war mal was anderes, aber mir persönlich wäre ein dunkler Schokoladenboden (vielleicht aus Mürbeteig?) noch lieber gewesen. Die Füllung hatte eine tolle cremige Konsistenz, war aber nicht besonders spannend. Muss sie ja auch gar nicht! Vielmehr soll sie vermitteln zwischen einem erdigen Boden und einer fruchtigen Oberschicht, finde ich.

Also nächstes Mal: Einen Schokoladenboden verwenden und einen Fruchtspiegel komplett über den Kuchen geben, so dass man mit jeder Gabel die verschiedenen Geschmacksrichtungen auf der Zunge hat.

Habt ihr ein Lieblings-Käsekuchenrezept oder einen Tipp für einen tollen schokoladigen Boden?

Viele Grüße aus der Zuckerwerkstatt! 


4 Kommentare:

  1. Ich finde dein ehrliches Statement super!
    Zum Anbeissen sieht die Torte jedenfalls schon mal aus!

    LG
    Viktoria

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  2. Ich fand den Boden prima, aber ich steh auch auf Hafer.
    *Pferdewiehern
    Obenrum fehlte tatsächlich irgendwas.... vielleicht wären statt nem Fruchtspiegel auch einfach mehr Beeren gut gewesen.

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  3. White Chocolate Cheesecake? Wie geil ist das denn? Ich liebe Cheesecake und ich liebe weiße Schoki....oh ich bekomm das sabbern vorm Bildschrim, schneid mir schnell ein Stück ab *Magen Knurr* Der sieht richtig Hammer aus...
    Achja ich schnöker gerade durch alle Teilnehmerblogs...Ich freue mich schon so auf das FoodBloggerCamp Berlin und darauf euch anderen Foodblogger kennen zulernen und sich aus zu tauschen *aufgeregt ist* Wir sehen uns...
    Liebe Grüße
    melonpan

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    1. Hi Melonpan,
      ich freu mich auch total auf das Camp. Ist die erste Blogger-Veranstaltung für mich. Wie schön, da die anderen Menschen hinter den tollen Blogs mal kennenzulernen!
      Bis bald! :-)

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