[Nerd-Kram] Obst-Tarte



Wie setzt sich eigentlich Mürbeteig zusammen?

Heute darf ich euch den Auftakt zu meinen (in Zukunft hoffentlich noch viel häufigeren) nerdigen Backwerken zeigen. Und ich freu mich wie bolle. :-)

Ich bin nämlich einfach ein Nerd. Ich liebe Diagramme und Pivot-Tabellen, Star Trek und Zahlenrätsel. Und wenn ich das beim Backen ausleben kann, bin ich mit noch viel mehr Begeisterung dabei als sonst.

Deshalb habe ich eine kleine Reihe geplant, in der ich die Zusammensetzung von verschiedenen Teigarten in Form von Diagrammen zeigen möchte. Und den Anfang macht diese Obst-Tarte, die euch das Verhältnis von Mehl, Butter, Eiern und Zucker im Mürbeteig visualisiert.




Zum Rezept:
Für den Boden schneidet ihr die (kalte) Butter in kleine Flocken und vermischt alle Zutaten mit den Händen nur so lange, bis sie grade eine homogene Masse ergeben. Buttert eine Tarte-Form aus und drückt den Teig in die Form. Der Boden muss zuerst 10 Minuten blindgebacken werden - stecht ihn also mehrmals mit einer Gabel ein, belegt ihn mit etwas Backpapier und füllt dieses mit Hülsenfrüchten. Schiebt ihn dann bei 180° in den Backofen, entfernt Backpapier und Hülsenfrüchte nach 10 Minuten und lasst noch ca. 15 Minuten weiter backen, bis er eine schöne Färbung hat.

Auf den abgekühlten Boden habe ich eine selbstgemachte Panna Cotta nach Inekes Rezept gegeben - schaut mal hier: Klick!

Die Tarte durfte dann im Kühlschrank bis zum nächsten Tag ruhen. Danach habe ich die Trennstege eingefügt und die Tarte mit Obst belegt: Johannisbeeren, Weintrauben, Blaubeeren und gelben Pflaumen.

Der große Vorteil: Beim Sonntags-Kaffee konnte sich jeder von der Seite der Tarte bedienen, die ihm am meisten zusagte.

Da Clara in diesem Monat Tarte-Rezepte sammelt, schicke ich auch diesen Beitrag zu ihr herüber:


Ich hoffe, diese Idee gefällt euch. Ihr dürft gerne gespannt sein auf die nächsten nerdigen Visualisierungen zum Thema Rührteig, Biskuitt- und Hefeteig. Ich sag nur: Gestapelte Balkendiagramme! ;-)

Lebt lange und backt in Frieden! 

11 Kommentare:

  1. Das ist ja mal richtig geil! :D
    Für visuelle Menschen wie mich ist das natürlich ein Hingucker sondergleichen!

    LG
    Viktoria

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    1. Danke Viktoria,
      das freut mich! :-) Du hast mir ja geraten, mehr von "meinem" Kram umzusetzen, und dafür bin ich dir sehr dankbar.

      Liebe Grüße! :-)

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  2. Eine klasse Idee! Vielleicht hast du ja auch Lust, mit etwas schön Nerdigem an meinem Blog-Event teilzunehmen?! http://beckysdiner.wordpress.com/2014/08/26/schau-mir-in-den-backofen-kleines-das-filmische-blog-event-startet-genau-jetzt/
    Mathematiker und Informatiker müssen in der Foodbloggerwelt ja zusammenhalten, denke ich mir. ;-) :-)
    Liebe Grüße, Becky

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    1. Hallo Becky,
      das ist ja ein tolles Event. Und ich hab schon eine Idee! Mal schauen, wann ich dafür Zeit finde.
      Ganz liebe Grüße, Venda

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    2. Hallo Venda,
      Das freut mich und ich bin schon sehr gespannt. :)
      Viele liebe Grüße, Venda

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  3. Warum darf man denn die Zutaten "...nur so lange, bis sie grade eine homogene Masse ergeben..." mischen? Um dem Backenden Arbeit zu ersparen?

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    1. Wenn man Mürbeteig zu lange knetet, werden die fertigen Kekse recht hart und zäh. Die beste Konsistenz hat der Teig, wenn du ihn nicht auseinanderziehen kannst, sondern er quasi zerbricht - mit klaren, gezackten Bruchkanten.

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    2. Aber wir sind doch hier auf einem Nerd-Back-Blog, also WARUM wird der Teig nach dem Backen hart und zäh, wenn man ihn zu lange knetet? Zu viel Luft? Zu viel Wärme? Der Teig wird bockig, wenn man ihn zu lange knetet?

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  4. In Wirklichkeit bin ich auch Nerd (Physik und Mathe LK, Elektrotechnik Studium und schaue auch diesen Star Trek Kram). Tolle Idee - dein Tarte Diagramm!!!

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    1. Das freut mich sehr! Nerd - High Five! :-)

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  5. hahah - wie geil die umsetzzung ist XD XD

    ich liebe ja mürbeteig.. ich mach am liebsten eine apfeltarte damit... und wenn die säfte von den äpfeln in den teig eingezogen sind.. würd ich am liebsten nur noch teig essen und die äpfel weglassen XD XD XD

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