Zauberhafte Backideen

Zauberhafte Backideen

Eine Rezension und ein Rezept für Laugenbrötchen.

Als ich vor Weihnachten - mal wieder - im Buchladen die Regale zum Thema "Backen" durchstöbert habe, ist mir dieses Buch ganz besonders aufgefallen. Es stach mir erst durch das schöne Design ins Auge, und beim Durchblättern habe ich mich dann quasi verliebt.

Ehrlich, es gibt ja eine eine riesige Menge von Back- und Bastelbüchern auf dem Markt, und von denen sind sich viele sehr ähnlich. Die meisten stelle ich nach einem Durchblättern wieder zurück. Aber das hier hat mich begeistert.

Da mein Budget leider erschöpft war, habe ich beim südwest-Verlag nach einem Rezensionsexemplar gefragt, das mir der Verlag gerne zur Verfügung gestellt hat. Danke dafür!


Zauberhafte Backideen

Meine Meinung
Tja, was hat mir denn nun so gut gefallen?

Das Buch bietet über 80 sehr unterschiedliche Rezepte:
  • Süßes wie Muffins, Shortbread oder Bananen-Zimt-Brot
  • Herzhaftes Gebäck wie Knäckebrot und Rosmarincracker
  • Ganze Mahlzeiten wie Burger, gefülltes Pitabrot und herzhafte Tartes.

Thematisch sind die Rezepte in die Kategorien "Süßes für zwischendurch", "Mit besten Wünschen", "Frühstück", "Draußen", "Ostern" und "Weihnachten" unterteilt.

Dabei gibt es einige Rezepte, die ich so noch nie gesehen hatte - z.B. eine Karottentarte mit Greyerzer, die ich zum nächsten Osterfest bestimmt ausprobieren werde.

Die Rezepte sind gut beschrieben: Arbeits-, ggf. Geh- und Backzeiten, Portionen und genaue Herdeinstellungen sind angegeben. Und was mir immer besonders wichtig ist: Das Buch ist von Format und Gewicht her so, dass man es während dem Kochen aufgeschlagen liegen lassen kann, ohne dass die Seite wieder verschlagen wird.

Auch von Design her gibt es nichts zu meckern: Pünktchen, Pastellfarben und ein klares Seitenlayout vermitteln einen freundlichen und aufgeräumten Eindruck.

Das i-Tüpfelchen
All das hätte mir das Buch ja schon alleine sehr sympathisch gemacht. Aber was mich dann wirklich begeistert hat, sind die vielen Bastel- und Gestaltungsideen. Zu jedem Rezept wird ein Vorschlag für eine Verpackung, für passende Labels oder Einstecker gemacht. Da gibt es Vorlagen für Cupcake-Wrapper, Törtchenschachteln und Serviettenringe. Wollt ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen? Schaut mal hier: Klick!

Abgesehen von den vielen Ideen und online-pdf-Vorlagen gibt es auch im Buch selbst jede Menge Kopiervorlagen und am Ende 8 Seiten voller Anhänger und Einstecker in dickerer Pappe. Ich würde sagen, damit ist mein Bastel- und Verpack-Drang für das komplette nächste Jahr abgedeckt.

Wenn ihr also genauso sehr am Backen und Verpacken interessiert seid wie ich, kann ich euch dieses Buch sehr ans Herz legen.

Ihr könnt es für 19,99 € z.B. hier bestellen: Klick.


Mini-Laugenbrötchen

Mini-Laugenbrötchen

Ich habe natürlich auch gleich ein Rezept ausprobiert und möchte euch das gerne weitergeben.

Dazu möchte ich euch noch kurz etwas zum Thema Mehl erzählen. Das Buch wurde in Zusammenarbeit mit Aurora hergestellt und gibt deshalb in jeder Zutatenliste AURORA Mehl an. Ich persönlich denke, dass die Mehl-Marke nicht so einen riesigen Unterschied macht - obwohl ich bei Backzutaten tatsächlich auch immer darauf achte, nicht die günstigsten zu nehmen, weil man das doch schnell herausschmeckt.

Was auf jeden Fall einen Unterschied macht, ist natürlich der Mehltyp. Wenn im Rezept steht, dass Weizenmehl Type 405 verwendet werden soll, sollte man das auch einhalten - und nicht wie ich die Gelegenheit nutzen, um das restliche Vollkornmehl aufzubrauchen, das noch im Schrank war. Mit Vollkornmehl schmecken diese Laugenbrötchen auch ganz gut, werden aber sehr trocken. Deshalb gebe ich euch das Rezept so weiter, wie es im Buch beschrieben ist, und ignoriere mein Vollkorn-Experiment.

Für 16 Mini-Laugenbrötchen mischt ihr 250g Weizenmehl mit 1 TL Backpulver. Zerbröckelt 30g Hefe in die Mehlmischung und gebt 1 Prise Zucker, 1 EL Sonnenblumenöl, 1/2 TL Salz 60ml Milch und 65ml lauwarmes Wasser hinzu. Verknetet alles zu einem glatten Teig und lasst es eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen.

Zerteilt den aufgegangenen Teig danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 16 Teile und formt diese Teile zu Kugeln. Lasst die Kugeln noch einmal 20 Minuten lang gehen.

Bringt eine Mischung aus 1 Liter Wasser, 1 EL Salz und 50g Natron zum Kochen. Gebt die Kugeln für ca. 30 Sekunden in diese Lauge und achtet darauf, dass sie von allen Seiten benetzt werden. Holt sie dann mit einem Schaumlöffel wieder heraus und platziert sie auf einem mit Backpapier belegten Backblech. Gebt Salz oder z.B. Mohn, Sesam oder Käse auf die Brötchen.

Ich habe die Laugenbrötchen für 20 Minuten bei 200° Umluft gebacken.


Herzliche Grüße aus der Zuckerwerkstatt!



6 Kommentare:

  1. Die Laugenbrötchen sehen super aus! Ich denke, ich werde sie auch mal ausprobieren. :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Und dann erzähl mal, wie sie mit weissem Mehl geworden sind! :-)

      Löschen
  2. Das Buch klingt wirklich klasse! Das kommt sofort auf meine Wunschliste - Vielen Dank also für den Tipp ;) Mit Back- und Bastelideen kann man mich einfach immer begeistern.

    Viele liebe Grüße sende ich dir,
    Sarah

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Sarah! Bei dir sieht es auch sehr spannend aus...dein Blog ist gleich auf meine Leseliste gerutscht.
      Herzliche Grüße!

      Löschen
  3. Ich liebe Laugenbrötchen. Klar, wenn man in der schwäbischen Landeshauptstadt wohnt, wo schon die Babies mit Laugenbrezeln und -brötchen aufgezogen werden (statt Muttermilch...).
    Und noch mehr liebe ich frische, lauwarme, selbstgebackene Laugaweggla (hochdeutsch: Laugenbrötchen) mit leckerer Süßrahmbutter bestrichen und sonst nix. Damit kann man mich echt glücklich machen, aber nur wenn die Luftfeuchtigkeit moderat ist. Wenns nämlich eher nieselig und grau ist, dann schmecken auch frische Laugenbrötchen zum davonlaufen ;-)
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh
    #BloKoDe

    AntwortenLöschen
  4. Danke für die tolle Rezension! Ich bin vor einiger Zeit auf das AURORA Instantmehl für mein Biskuitteig gestoßen und hatte auch mit dem Backbuch geliebäugelt. Jetzt weiß ich, dass es sich lohnt es zu kaufen! Lieben Dank!

    AntwortenLöschen

Ich freue mich auf deinen Kommentar!